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Erklärungen der Kürzel

 

Die Anfangsbuchstaben, der in diesem Katalog aufgeführten Artikelnummern haben folgende unten beschriebene Bedeutungen:

Bei den Artikelnummern ohne Anfangbuchstaben entsprechen die ersten drei bzw. 4 Ziffern der Jaegernummer. (= Artikelnumer). Die beiden folgenden Zahlen geben die Jahreszahl und der folgende Buchstabe die Prägeanstalt an. Die letzten drei Stellen geben Aufschluß über die Erhaltung. Das "a" hinter der letzten Zahl steht für Erstabschläge. Weitere Buchstaben bedeuten andere Besonderheiten, die aus der Artikelbeschreibung hervorgehen. Das "V" hinter der Artikelnummer steht für eine Variante.

Die letzten Ziffern beschreiben den Qualitätszustand der Münze:

0,0 = PP steht für Polierte Platte bzw. Stoßglanzverfahren. Eine spezielle Sammleranfertigung, die handgehobener Qualität entspricht.
0,1 = PP minus. Dies entspricht der vorher beschriebenen Prägemethode, allerdings weist diese Münze kleine Aufbewahrungspuren, bzw. Krätzerchen auf.
0,8 = ist eine Münze, die Lupenrein ist.
0,9 = stempelglanz fein. Mit bloßem Auge sind kleinste Beschädigungen sichtbar.
1,0 = stgl = (stempelglanz). bzw. stgl matt: Nur Prägespuren, z.B. Spuren des Münzauswurfs aus der Prägemaschine sind sichtbar.
1,1 = bankfrisch/stgl. Münze mit geringen Transportschäden.
1,2 = bfr. (bankfrisch) bzw. prfr. (prägefrisch). Münze mit Transportschäden, die meisten Münzen aus Originalbankrollen entsprechen dieser Qualität
1,5 = vz/stgl.bzw. fast bfr. oder fast prägefrisch
1,8 = vz+ bzw. vz/bfr vorzüglich.
2,0 = vz Münze war nur kurz im Umlauf. Geringe Umlaufspuren. Randkerben, wenn vorhanden müssen erwähnt werden.
2,2 = vz- 2,5 = ss/vz sehr schön - vorzüglich. Die feine Stellen des Gepräges müssen noch gut sichtbar sein.
2,8 = ss+ = Alle erhabenen Stellen müssen sichtbar sein.
3,0 = ss = sehr schön. Die Münze war lang im Umlauf, es können auffällige Beschädigungen vorkommen. Auffällige Randfehler müssen erwähnt werden. Eine sog. Abflächung des Reliefs ist vorhanden.
3,2 = ss- 3,5 = s/ss 3,8 = s+
4,0 = s ist die unterste Qualitätsstufe in meiner Liste. Die Münze war sehr lang im Umlauf. Die erhabenen Stellen sind meist nur noch schwach erkennbar. Die Umschrift muss noch gut leserlich sein. Randkerben dürfen vorkommen ohne extra erwähnt zu werden.

Ich unterscheide folgende Gruppen:

F: Schrötlings-Fehler, -Verwechslungen z.B. 10 Pf. auf 5 Pf. Schrötling, oder 2,- DM Heuss oder Adenauer auf Max Planck
FF: falsche Münzen
L: Münzen mit Schrötlingsriß oder mit Plastikklang
LP: Lichtenrader Prägung. Entsteht durch das Zusamenschlagen der Vorder- und Rückseitenstempel ohne Münzplättchen. Dadurch prägen sich die Stempel gegenseitig. Auf den ersten (von der Kontolle übersehenen) Münzen, die nachher geprägt werden, sind Teile der Gegenseite positiv sichtbar.
M: Münzen, die in ihrer Magnetisierbarkeit vom Normalfall abweichen.
P: Fehlprägungen, hier steht das "D" und die genannte Zahl für die Größe der Dezentrierung z.B. D 15 heißt 15 % dezentriert. Auch Doppelprägungen und andere Fehlprägungen, die durch Fehler in Stempel entstanden sind gehören in diese Rubrik.
S: Stempeldrehungen. S45 bedeutet 45 Grad Stempeldrehung.
U: Prägung fehlt teilweise oder fast komplett, auch Fehler in der Randprägung.
V: Varianten und Münzen, die sonst nirgendwo unterzubringen sind (z.B. Varianten nach Paproth).
EPA: Münzen mit Varianten in der Ausprägung nach dem EPA Katalog (Erich Paproth)
PORZ: Porzellanmünzen
PROB: Proben
ROE, ROH,
ROK, ROP,
ROR:
Rohlinge in allen Variationen
ZAIN: sind Münzbleche aus denen die Rohlinge ausgestanzt sind.
JN / JD und andere mit anschließender Jaegernummer (Nebengebiete)
JL sind Münzen von Litzmannstadt.
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